Bachgras

   
Blumen & Kräuter Farne & Moose



Gräser
Als Gräser bezeichnet man einkeimblättrige, krautige Pflanzen mit langen, schmalen Blättern, die oft rasen- oder horstbildend (in Büscheln) wachsen. Man unterteilt sie in zwei größere Gruppen, die Süß- und Sauergräser.

Die Süßgräser umfassen unzählige Grasarten, die auf der ganzen Welt und in beinah sämtlichen Klimazonen vertreten sind. So wachsen sie sowohl als Unterbewuchs in Wäldern als auch in periodisch überflutenden Biotopen, auf wechselfeuchten ebenso wie auf trockenen Böden. Ob an Wegrändern, Böschungen, auf Felsen, Geröllhalden oder sogar Mauerkronen, es gibt kaum einen Standort, der nicht von irgendeiner Süßgrasart besiedelt wird.
Typisch für die Süßgräser sind die langen, hohlen Halme, die durch Knoten abgeteilt sind. An ihren Enden sitzen die ähren-, rispen- oder auch kolbenförmigen Blütenstände, deren Einzelblütchen meist winzig klein und unscheinbar sind. Die Samenkörner der Wildgräser werden gern von Vögeln gefressen, während einige Kulturformen als Getreide angebaut werden. Weiterhin sind Süßgräser nicht unbedeutend für die Gewinnung verschiedener Rohstoffe wie Stärke, Zellulose, Klebstoffe oder auch für die Herstellung von alkoholischen Getränken.

Im Gegensatz zu den Süßgrasarten besitzen Sauergräser, auch Riedgräser (Binsen, Seggen u.a.) genannt, massive Stängel, die also niemals hohl sind und auch keine knotigen Verdickungen aufweisen. Sie wachsen vorwiegend an feuchten Standorten wie in Mooren, Sümpfen, auf Feucht- und Nasswiesen, an Ufern oder in Verlandungszonen von Gewässern.



zum Buch der Flora